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Einige der vielen Rckmeldungen, die uns erreichten. Aus Zeitmangel knnen wir nicht alle verffentlichen.

 

04.05.18 Das staatliche Schulsystem hat dem heutigen Mediendruck nichts entgegenzusetzen. Auch 2018 werden wir Eltern mit einem Schulsystem aus dem letzten Jahrtausend alleine gelassen, welches unsere Kinder in keinster Weise auf die Zukunft vorbereitet. Wieso hren Kultusminister nicht auf Spitzer, Hther und Co.? Biologen wrden so etwas unbelehrbares Verhalten nennen.

Michael Mnch



 

30.11.17 Bildung in der heutigen Zeit muss bedeuten: Lernen mit Freude und der mageblichen Chance auf eine zukunftsorientierte - nach Fhigkeiten, Kreativitt und Voraussetzung - ausgerichtete Bildungspolitik. Oberstes Gebot sollte es sein, Kindern und Jugendlichen die Freude und den Spa am Lernen zu vermitteln. Die Realitt an deutschen Schulen zeichnet ein eher gegenteiliges Bild.

Unterrichtsausflle in Grenordnung, Lehrermangel, schlechte Ausstattung und Zustand der Schulen sowie fehlende und veraltete Lehrmaterialien, lassen einen sinnvollen und zukunftsweisenden Unterrichtsalltag kaum zu. Die Voraussetzungen fr innovatives, modernes und ganzheitliches Lernen - dabei sollte selbstverstndlich Integration und Inklusion ein wesentlich wichtiger Bestanteil sein - muss auf der Agenda der Politik, in Bund und Land, ganz oben stehen.

Zu oft entsteht in unseren Kindern ein altes physikalisches Gesetz: Druck erzeugt Gegendruck. Mit dieser Symptomatik ist: Erfolgreich mit Freude lernen, nicht wirklich denk- und umsetzbar. Unsere Kinder werden aber tglich diesem unsglichen Leistungsdruck ausgesetzt. Ein Klagelied, welches Eltern und Pdagogen wohl kaum als Ohrwurm und Dauerbrenner auf die Hitliste der heutigen Zeit gesetzt haben. Wenn Familienalltag sich mageblich an schulischen Aufarbeitungen, lernen bis zum schlafen oder dem nchsten Psychodoctermin ausmachen lsst, da luft doch eine Menge schief in diesem Land!

Nur wenn ein Umdenken in der Politik, weg von Dauerfrasengeschwafelei in Form von: wir haben eine gute Bildungspolitik, hinzu signifikanten und dauerhaften Vernderungen fhrt, wird dieser, immer hufiger whrende Missstand mit gravierend steigenden gesundheitlichen Folgen, aufzubrechen sein.

Jens Holland



 

01.01.16 und wieder einmal Danke fr die interessanten Themen.

Eine kleine Anmerkung zum Spickzettel: Ich habe in der Schule viel Wert auf Wiederholung gelegt. Die habe ich meist von den Schlern machen lassen, je nach Alter in unterschiedlich dynamischen Formen. Dabei durfte und sollte das Heft aufgeschlagen sein. Wer sein Heft sauber, bersichtlich und mit drei bis acht gelb hinterlegten Stichpunkten pro Seite gefhrt hat konnte mit einem kurzen Blick auf seine eigene Wissensdatenbank zurckgreifen. Das Wichtigste blieb immer hngen und schlechte Noten waren fast nicht mehr mglich.

Das zweite Thema: Elternhilfe im Gymnasium. Kein Mensch diskutiert ber den Bckersohn, der das Geschft seiner Eltern bernimmt oder den Landwirt, der 100 Hektar, einen Hof mit 80 Khen und eine profitable Solaranlage an die Kinder weitergibt. Ein Finanzbeamter oder ein Lehrer hat aber nur sein Wissen als Familienvermgen und wird deshalb auf diesem Gebiet seine Kinder untersttzen knnen. Eine Ungerechtigkeit wird nur daraus, wenn wenn man den Gesamtzusammenhang nicht bercksichtigt.

Jede Art von Lernen braucht viel bung. Es reicht nie, einmal pro Woche zum Klavierunterricht zu gehen: beim ben zu Hause wird aus einem Talent ein Knner. Auch im Sport gibt es Hausaufgaben: Gertturner pumpen ihre Liegesttzen und hngen fr Hunderte von Klimmzgen an der Stange im Trrahmen des Wohnzimmers. Gute Hausaufgaben, das Festigen des Gelernten, der sichere Umgang mit einer Formel, das Erweitern des Stoffs auf neue Bereiche, kann in den Schulstunden nicht geleistet werden, den jeder hat ein anderes Lerntempo. Klar, die vier kopierten Zettel am Ende der Biostunde "Das kommt auch in der Klausur dran" braucht niemand.

Viele Gre, Erich Grau



 

24.06.15 Ein lngeres gemeinsames Lernen, bis zur 10.Kl. wie z.B. Gemeinschaftsschulen in den meisten Bundeslndern, wre hier ein erster Schritt. Die Dreigliedrigkeit in Bayern muss endlich Historie sein. In Gemeinschaftsschulen lernen Kinder in ihren Heimatschulen mit einer Pdagogik, die erstens nach den neuesten Ergebnissen der Lernforschung zeitgerecht und zum zweiten damit kindgerecht ist.

Schler, die in heterogenen Gruppen lernen drfen entwickeln eine weitaus bessere soziale Kompetenz als Schler, die in homogenen Klassen die im Frontalunterricht unterrichtet werden. Durch die Mglichkeit in der Gemeinschaftsschule sich auch einmal mit dem Lernstoff der Realschulen oder dem gymnasialen Lernstoff zu versuchen vermittelt dem Schler mehr Selbstsicherheit, vor allen Dingen kann er in dieser Schulform sein Lerntempo grtenteils selbst bestimmen, unterliegt keinem bertrittsdruck muss nicht um eine Wiederholung frchten und kann an einer Schule alle Abschlsse erreichen.

Wissen unsere Verantwortlichen Bildungspolitiker, was sie Schlern antun, wenn mit allen mglichen Nachhilfedruck der bertritt ans Gymnasium geschafft wird, aber nach zwei bis drei Jahren wieder in der Mittelschule (Hauptschule) einpendelt. Sie besitzen die politische Arroganz, sich ber die Empfehlungen, besser gesagt Forderungen der Fachleute fr Lern- und Hirnforschung hinwegzusetzen nur im Sinne ihrer parteipolitischen Ideologie. Traurig, leider!!

Alfons Weber
BILDUNG AM LIMES
www.bildung-am-limes.de




 

22.05.15 Ich arbeite selbst als Grundschullehrerin in Bayern und kenne das Schulsystem sowohl aus der Lehrer- als auch aus der Mutterperspektive. Mit vielem, was wir von unseren Kindern fordern, bin ich nicht zufrieden. Meines Erachtens ist unser Schulsystem sptestens ab der 3. Jgst. viel zu stark leistungsorientiert, was weder uns LehrerInnen noch den uns anvertrauten SchlerInnen und Eltern dient. Hier wird mit viel zu viel Druck gearbeitet, was sich meines Erachtens in mehrerlei Hinsicht negativ auf die gesundheitliche und psychische Entwicklung der Kinder auswirkt.

Ich be meinen Beruf sehr gerne aus, wenn ich im Dienste der Kinder handeln und sie frdern kann. Das ist in unserem derzeitigen System leider oft nicht wirklich mglich. Deshalb trete ich fr die Verbesserung unseres Schulsystems ein. Vielen Dank fr diese Initiative. Zusammen kann man viel Gutes bewirken!


 

19.11.14 Ihre Aktion untersttze ich mit vollem Herzen, Sie drfen auch gerne meinen Namen nennen.

Unsere Shne besuchten einen Waldkindergarten und wurden mit 6 Jahren eingeschult. Bis zu diesem Zeitpunkt erlebte ich die beide als unglaublich wissbegierig und glckliche Kinder. Die ersten 2 Jahre gingen sie noch ganz gerne zur Schule, da sie Lehrerinnen hatten, die bereits nach modernen Lernkonzepten unterrichteten. Das Drama fing ab der 3. Klasse an. Ab diesem Zeitpunkt gibt es in NRW Noten. Der Lerndruck auch in Hinblick auf die Selektion in der 4. Klasse war nicht, trotz all unserer Bemhungen, von den Kindern fern zuhalten. Unser Jngster wurde von seinen besten Freunden ausgeschlossen, da sie sich rgerten, dass er immer viel bessere Noten hatte, als sie selbst.

Nun sind die beiden auf einer " Reformpdagogische Schule ". Es gibt keine Noten, die Kinder arbeiten in altersgemischten Gruppen. Selbstreguliertes Lernen, komplexer Unterricht sind keine Schlagworte, sondern werden umgesetzt.

Bei meiner ersten Hospitation an dieser Schule hat mich am meisten die Frhlichkeit und Leichtigkeit dieser Kinder beeindruckt. Nun erfreue ich mich daran, diese auch wieder bei meinen Shnen zu beobachten.

Aus meiner persnlichen Beobachtung kann ich nur besttigen. Unsere Kinder bentigen keinen Druck um gut und erfolgreich zu lernen. Wir haben auch eine groe Anzahl von jungen Pdagogen, die viel lieber anders unterrichten wrden. Ich glaube was das grte Problem ist, ist die groe Anzahl an Eltern, die sich nicht vorstellen knnen, dass ein Kind ohne Druck bereit ist zu lernen.

Viel Erfolg fr die Aktion gute Schule

Herzliche Gre. Doris Gogrewe


 

15.11.14 Von der Uni nun per "Ref" in die Praxis

Der normale Weg von der Uni mit viel Theorie in die Praxis ist nun wohl erstmal vollzogen wurden. Nun macht sich ein groer Theorie-Praxis Graben auf. Viel ber neue Anstze und Reformpdagogik in der Uni gehrt sowie Praxiserfahrungen in den Praktikas gemacht (Bodenseeschule, Jena-Plan Schule Makersbach), um dann doch wieder im rckstndigen System mit "menschenverachtenden Veranstaltungen"(Baldermann) zu landen. Es wird Zeit, dass das Schulsystem sich den gesellschaftlichen Anforderungen anpasst und nicht zum Ziel hat preuische Untertanen heran zu zchten. Ich denke eine Reform von unten ist wohl am Sinnvollsten.



 

13.10.14 Fr Lehrer wnsche ich mir:


Die Freude am Lehren kommt zurck, wenn Lehrer sehen, dass ihr Einsatz von Kindern, Schulleitern und Eltern geschtzt wird und sie die Freude am Lernen bei den Kindern wecken knnen. Kinder lernen gerne, wenn sie sich in der Schule wohl fhlen. Daher wnsche ich mir Lehrer mit Empathie, die die Kinder sehen und mit den Kindern mitfhlen und sie da abholen, wo sie stehen. Das ist eine Riesenaufgabe die, wenn sie mit Gespr gelebt wird, einem viel zurckgibt. Das sollten es die Kinder wert sein!

A.R.



 

10.09.14 Schule darf kein isolierter Raum mehr sein. Lehrer mssen Lernfreude und Neugier bei allen Schlern erhalten und frdern. Eigenstndiges Denken muss nicht nur erlaubt sein, sondern gefrdert werden.

Karin Kahl



 

13.08.14 In meiner psychotherapeutisch-heilkundlichen Praxis sind die Klienten mit akuten Angst-/Stresymptomen auf Grund von Leistungsdruck immer jnger! Daher meine ich: Wehret den Anfngen.

Angela Peter



 

20.06.14 Ich persnlich finde es traurig, dass wir in einem gemeinsamen Land, mit soviel unterschiedlichen Schulsystemen wohnen. Jedes Bundesland arbeitet fr sich.

Wnschenswert wre es, wenn es wieder die Schule gibt wo die Schler von der ersten bis zur zehnten Klasse gemeinsam gehen. Damit wrden sich die Schulfreundschaften auch auf die Freizeit ausbreiten. Was momentan nicht wirklich gegeben ist, da die Schler aus allen Himmelsrichtungen kommen und immer auf die ffentlichen Verkehrsmittel oder Eltern angewiesen sind. Jede Gemeinde sollte eine Schule haben. So wrden die Schulwege auch nicht zu lang werden und diesbezglich htten die Kinder auch mehr von ihrer Freizeit. Die Klassenstrke wrden so fr Schler und Lehrer vertretbar sein, damit Lernen und Lehren wieder Freude bereitet. So knnten auch die Schulen wieder ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nach kommen.

Zur Inklusion stehe ich mit gespaltenem Gedanke dazu. Frderbedrftige brauchen Einzelzuwendung, die im normalen Unterricht mit einem Lehrer nicht zu bewltigen ist. Es mssten schon zwei sein, der eine bernimmt den Frontunterricht, der andere kmmert sich um die die Hilfe bentigen. Man knnte sie aber auch in einem separaten Raum unterrichten, so wren dann die Schler die eine individuelle Frderung brauchen, in den Pausen mit den anderen zusammen. Und somit wre es auch eine gute Inklusion. Denn die Kinder werden auch nicht ausgegrenzt. Und mal ganz ehrlich muss es soviel Nachhilfe sein nach der Schule? Nein, denn wenn das Lehren und lernen wieder in der Schule statt finden wrde, knnten viele Familien ruhiger und friedvoller leben. Viele Kinder knnten so auch ihre Kindheit weiter ausleben.

Und am Geld sollte es nicht scheitern. Wenn man die Gelder nimmt die in unntze Projekte flieen und flieen werden da knnte man soviel Gutes tun.Wenn wir hier etwas erreichen wollen mssen wir etwas tun. Wer, wenn nicht die Eltern. Wir als Eltern haben Einfluss, wir mssen es blo in die Tat umsetzen. Gemeinsam sind wir stark und knnen sagen es reicht. Es geht um unsere Kinder.

So das wren meine Gedanken in Kurzform, zu einer besseren Schule. Ich bin dabei, wenn wir was bewirken wollen, lassen sie es uns tun. Eine schne Zeit mit LG verbunden wnscht
Erika Buschhardt.



 

31.05.14 Schule soll Spa machen und die Begabungen unserer Kinder frdern. Deshalb bin ich als Dozentin fr Musik und Bewegung und als Tontechnikerin oft unterwegs, um mit Schlern der Grund- und Mittelschule in Kurzprojekten, auerschulischen Klassenwochen und Schulschnupperkursen die verschiedensten Aspekte meiner Arbeit zu verbinden und weiterzugeben. Es ist eine praxisbezogenen, aktive Arbeit und wird mit Kreativitt und Freude von den Kindern und Jugendlichen angenommen.

Michaela Voigt



 

13.04.14 Ich arbeite als Diplom-Psychologin seit Jahren in der Beratung von Eltern und SchlerInnen, bin selbst Mutter von 2 Kindern, wovon sich das erste nun in der fnften Klasse Gymnasium wegen des raschen Tempos und der ungeheuren Stoffflle plagt und damit unser ganzes Familiensystem extrem belastet - und ich gebe unter dem Titel "Glck, Genuss, Gesundheit" Seminare zur Prvention von Burnout und anderen Stresssyndromen. Immer wieder kommt in meinen Begegnungen das Gesprch auf den Leistungsdruck im bayerischen Schulsystem, insbesondere die unmenschlichen Anforderungen in den Lernfabriken des G8.

Keine/r meiner zahlreichen GesprchspartnerInnen der letzten Jahre hat sich diesbezglich lobend und begeistert geuert. Allesamt teilten mir ihre Unzufriedenheit, ihre Erschpfung, das Sichausgeliefertfhlen an das System mit. Ich selbst leide an meiner Metasicht, die mich erkennen lsst, was fr ein Wahnsinn da abluft, wie sehr unsere junge Generation krankt und wieviel Lebensfreude und Kreativitt unserer Gesellschaft durch dieses maschinenhafte Bulimie-Pauken verloren geht - und wie wenig Kraft mir bleibt, da ich selbst als kleine Hamstermutter im groe Rad der Beschleunigung mitlaufe und versuche, mit meinen Kindern darin auf Trab zu bleiben.

Kraft, die ich zustzlich bruchte, um abends nach 21:30 und trotz der 31 noch ungelernten Vokabeln, die mir fordernd im Nacken sitzen, den Aufstand zu proben: Mich ber die aktuelle Politik und die Diskussionen zum Thema zu erkundigen, Informationen an Eltern weiterzugeben, Petitionen wie diese zu zeichnen, wenn nicht sogar selbst welche zu formieren. Ein systemaufrechterhaltender Teufelskreis. Grsslich.

Dabei hatte mir eine Lehrerin, als meine lteste noch in der dritten Klasse war und wir uns im Elterngesprch ber ihre Anspannung gegenber dem Probenmarathon der bevorstehenden 4. Klasse unterhalten haben, eindringlichst geraten: "Sie mssen was tun! Sie als Eltern, Sie mssen sich beim Ministerium beschweren. Ich mach` da nix mehr. Dass ich nix bewirken kann, hab ich ja gesehen." - Ihr Disziplinarverfahren lag Jahre zurck und hatte sie erfolgreich gefrustet. Ein bitterer Kelch, von dem jedes ihrer Grundschulkinder und dessen anhngige Familie zu schmecken bekommt. In jedem Gesprch, in dem ich die Klagen der Eltern oder wacher SchlerInnen hre, tauchen die Worte dieser Lehrerin wie die sonntglichen Kirchenglocken auf, die die Glubigen zum gemeinsamen Kirchgang zusammenluten. Sie klingen eindringlichst und nachhaltig in meinen Ohren. Und hier erkenne ich endlich den Rettungsanker!

Ausgestattet mit einem gewaltigen Schallrohr, das das kleinste, allabendliche Flstern im trnennassen Kopfkissen, an Mamas abgekautem Ohr, weit weg in der Provinz zu einem lauten Donnergrollen hinter die Mauern des Ministeriums zu tragen vermag. Und wie mgen dort erst das tausendfach wtende Aufstampfen, das Trenschlagen und die elterlichen Kmpfe um das bestbenotetste Kind durch das Megaphon dieser Petition klingen! Ja, ich will mithelfen, alle Wehklagenden zu einem starken, himmelschreienden Donnergrollen zu verbinden. Mge der lautwerdende Tinnitus der Massen dem dicken Fell im Ministerium den Durchbruch trommeln!

Regina Gimpel


 

19.03.14 ich habe mich auch sehr ber dieses Heft
(Magazin Schule & Wir), aufgeregt und frage mich als Eltern schon wo diese Einstellung herkommt und was fr Menschen dahinter stecken. Was fr eine Bildung wird hier vom Staat vorgeschlagen!!!! Vielen Dank Sie sprechen mir aus der Seele.

Dieser aggressive Unterton bringt uns nicht weiter und der Staat sollte doch bitte etwas neutraler und auch sensibler mit solchen Themen umgehen.

Mit freundlichen Gren
Dagmar Consolati


 

26.02.14 Stopp Ex! spricht mir aus der Seele. Unangekndigte Leistungstests sind meiner Meinung nach ein Hauptgrund, warum die meisten Schler sehr ungern in die Schule gehen. Mal ehrlich, wer von uns geht jeden Tag zur Arbeit und wei dabei nicht, ob er sich heute einer Prfung unterziehen muss oder nicht. Wre das so, htten wahrscheinlich viele schon ihren Job gekndigt! Ich bin damals erst gerne zur Schule gegangen, als ich in eine Schule kam, in der es keine Exen und Abfragen mehr gab. Warum kann man nicht grundstzlich mehr Kurzarbeiten, die angekndigt sind und sich auf mehrere Schulstunden beziehen, schreiben. Ich bin sicher, der Lerneffekt bei den Schlern wre viel grer, und das sollte doch das Ziel des Unterrichts sein, oder?

Viele Gre
Andrea Wendel-Dtsch

 

01.02.14 Lieber Hagen
(siehe Interview), lieber Thomas, danke fr das Video. Ich habe es mir jetzt fertig angeschaut. Ich bin voll bei der Initiative und dem Engagement von Thomas Becker. Danke Hagen fr das Interview. Es zeigt wie viele noch nicht den Mut haben was zu verndern und wie viele doch den Mut haben etwas zu ndern. Motivation aller Seiten. Zurck zur Freude an Schule. Lernen voneinander und miteinander. Alle Altersstufen gefiel mir sehr gut. Keine isolierten Altersstufen. Soziale Kompetenzen im Miteinander strken. So wichtig! Benotung, Hausaufgaben - finde ich auch sehr sehr grenzwertig.

Dieses Verndern kostet Mut, bisheriges Prozedere zu lassen und dies durch gute sinnvolle Methoden erfolgreich zu ersetzen. Oft ist man als Vater und Mutter in diesem regionalen Zwang, was man fr sein Kind richtig und gut machen kann, soweit das die Mglichkeiten zulassen. Mit dem Lehrer reden, zeigen und anstecken mit Ideen die besser sind. Oft zeigt sich ja dann, ob Interesse von der Lehrerseite fr das Thema besteht oder nicht. Dieser Leistungszwang ist furchtbar. Die Stelle mit dem Buch von ihrem Sohn Thomas gefiel mir auch gut. "Das brauchen wir nicht mehr und das brauchen wir noch nicht."

Wie dramatisch oder. Auch die Vorlesungen in Unis. So altmodische Methoden. Das verkrustete System blockiert die Mglichkeiten der Kinder- und Jugendlichen. Sicher im konservativen Bayern noch ein Zacken schrfer, obwohl es auch hier in Sachsen nicht lustig ist. Leider sind die Alternativen oft logistisch mit dem Alltag garnicht umsetzbar, weil eine gute Schule genau am anderen Ende der Stadt ist. Dann geht es weiter mit Abschlssen. Welche Freie Schule hat anerkannte Abschlsse. Sind Abschlsse berhaupt noch zeitgem oder sollten die Jugendlichen in der Berufsfindung - anderen Hilfen und Kompetenzen erfahren. Es ist wie ein Puzzle des Lebens. Garnicht so einfach alles. Danke nochmal und nicht aufgeben! So darf es nicht bleiben!

Mike Geiler


 

28.01.14 Hallo liebes Gute Schule Team,

ich wende mich heute mit einer Frage fr ein schwieriges Thema an Euch, vielleicht knnt Ihr mir einen guten Rat geben. Es handelt sich um die Schule in die meine zehnjhrige Tochter geht. Sie ist in der vierten Klasse und der bertritt steht nun bevor. Leider hat diese Schule es bis heute nicht geschafft, innovativ und kindgerecht den Stoff zu vermitteln. Die Lehrer sind komplett berfordert -auch die Klassenlehrerin unserer Tochter - wo es mittlerweile fr alle an die Substanz geht.

Ich bin Elternsprecher und bekomme immer wieder Rckmeldungen von Eltern, deren Kinder sich absolut schwertun. Der Unterricht ist konfus, kein roter Faden und die Lehrerin berfordert mit Ihrer Aufgabe, wobei es nur 21 Kinder in der Klasse sind. Die Proben sind mittlerweile so schwer zusammengestellt, das auch die sonst guten Schler daran scheitern. Meine Tochter war ein gute Schlerin, das hat sich leider gendert - sie, wie auch viele andere Mitschler fallen Notenmig total ab.

Diese Schule mchte mglichst viele Kinder in der Mittelschule behalten und das mit der Aussage, das im letzten Jahr zu viele Kinder in hhere Schulen entlassen worden sind...unsere Kinder stehen unter einem massiven Druck und ich komme weder an die Lehrerin noch an den Direktor mit meiner Anhrung durch. Er will mich nicht anhren! Die Lehrerin macht sowiso was sie will und schiebt meist die Schuld auf die Kinder.

Der Direktor meinte, ich solle erst mit der Lehrkraft darber reden, dannach knne ich vielleicht bei Ihm einen Termin bekommen...ich bin ratlos und die Zeit rinnt mir durch die Finger. Jetzt bin ich soweit, das ich mir einen Termin bei den Elternbeirten geben lasse und anschlieend zum Schulrat gehe. Als letzte Instanz gibt es das Kultusministerium...ich habe noch nie solche verbohrten und rckstndige Menschen erlebt. Es gbe doch durchaus Hilfe fr die Lehrkrfte in Form von Assistenz Lehren - darber wollte ich mit dem Direktor und der Lehrerin sprechen.

Ich wei nicht welcher Weg der beste ist, den ich in diesem Anliegen gehen kann. Vielleicht habt Ihr einen guten Rat fr mich, wie ich mich am besten Verhalten kann.

P.S: Unsere Tochter ist mittlerweile bei der SOS Kinderhilfe, um mit diesem Stress fertig zu werden! Und den bertritt in die Realschule kann unsere Tochter knicken. (Wir sind da eher entspannt - sie kann immer noch auch nach der fnften gehen)

Vielen Dank und herzliche Gre Isabel Schne


24.01.14 Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich auf Ihrer Internetseite den Offenen Brief des Ehepaars Becker an den bayerischen Kultusminister gelesen. Auf die Antwort von Herrn Dr. Spaenle, deren Lektre mich allerdings erhebliche berwindung gekostet hat, kann es gar nicht genug Widerspruch geben.

Als ehemaliger Gymasiallehrer in Bayern (und derzeitiger Unternehmer) kenne ich die jahrzehntelangen und dennoch fruchtlosen Auseinandersetzungen zwischen Eltern und Kultusministerium zur Genge: Auf bittere Klagen der Eltern folgt Apologetik in Reinkultur mit Lobpreisungen des weltweit einmalig guten Schulsystems in Bayern wie das Amen in der Kirche.

Wesentliche Vernderungen an den Schulen bewegen sich zum Negativen. Der Druck auf die Kinder und ihre Eltern wird erhht: siehe G 8.

Daran wird sich nach meiner berzeugung auch nichts ndern, solange nicht das eherne Gesetz des Bayerischen Kultusministeriums und der nahezu absolutistischen bayerischen Staatspartei gebrochen wird: die Selektion. Die Spaltung der Gesellschaft in Elite und Looser, in Reich und Arm, in Millionre und Hartz 4-Bezieher ist politisches Programm. Sie beginnt bereits im Vorschulalter. Ein Hhepunkt dieses lebensbegleitenden Dramas ist die Selektion der etwa 10-jhrigen Kinder im sogenannten bertrittsverfahren. Die Folgen dieser Prozedur verschaffen Kinderrzten und Familientherapeuten ein eintrgliches Auskommen.

Man darf sich keine Illusionen machen: ... ..alles lesen


 

14.01.14 Anmerkung zum Newsletter-Beitrag: Neubau Truderinger Gymnasium, offenbar ein Licht am Horizont

Schn, dass es endlich so eine Schule gibt und dieses offene Cluster-System in Zukunft bei Neubauten und Modernisierung umgesetzt werden soll. Blo dass die groe Umbau- und Modernisierungsphase von Gymnasien bereits in den letzten Jahren stattfand und all diese Schulen wahrscheinlich die nchsten 15-20 Jahre nicht noch einmal renoviert werden.

Weitere Frage:
Was ist mit Realschulen und Mittelschulen? Und die Reform der Grundschulen (Stichpunkt: System schreiben nach hren vertieft Schreibfehler, verankert falsch Geschriebenes im Gehirn...) ?

Trotzdem besser schon mal eine moderne Schule als gar keine moderne Schule.

Aber ich schtze, dass es noch ein paar Generationen braucht, bis unser Bildungssystem wirklich berall modernisiert wird. Dank Ihrem Kampf eine Generationsdauer krzer.

Vielen Dank.
Mit freundlichen Gren
Anna-Maria Babirad




12.01.14 Hallo, ich finde es einfach toll, dass es euer Portal gibt. Ich selbst leite eine Nachhilfeschule in Karlsruhe und sehe auch sehr stark, dass der Bedarf und das Angebot einfach Welten auseinander liegen. Mir fehlt jedoch das Netzwerk hier um noch mehr erreichen zu knnen. Im Moment bereite ich die Schler so vor, dass sie dem Bedarf des einen Lehrer der sie gerade unterrichtet gerecht werden, mit dem vorhandenen Lehrmaterial ist dies kaum machbar und auerdem kann es auch nicht Ziel sein. Habt ihr noch Tips fr mich? Gibt es so etwas wie euer Portal auch in Baden Wrttemberg? Die Prsentationen der offenen Schulen die ihr immer wieder postet begeistern mich am meisten.

Ich beobachte hier im Moment sehr erschreckend, dass immer mehr Schler und auch Eltern erkranken weil sie dem Druck nicht mehr gewachsen sind.
Herzliche Gre aus Karlsruhe Stefanie Ebersold



02.09.13 Ich war viele Jahre Lehrerin (an einer sogenannten Brennpunktschule) und kenne die Mistnde nur zu gut...... Heute arbeite ich freier und effektiver als Knstlerin und vegane Tierrechtsaktivistin.

Meine Vision ist die einer leidfreien Welt - - in der weder Tieren noch Kindern ..... ein Haar gekrmmt werden darf und in der gilt: EMPATHY RULES THE WORLD!

[...] Kinder haben ein Recht auf wilde Natur, in der sie ihre Fhigkeiten entfalten knnen.
Und sie brauchen unbedingt ein radikal anderes Schulsystem als das, welches ich (in Bayern) er"lebt" habe.
Wie oft mute ich als Lehrerin Dinge tun, die vllig falsch waren.....(Schulphobikern Noten geben......berreizten Kindern Ritalin verabreichen.....)...

Groen Respekt habe ich vor LehrerInnen, die innerhalb des irrsinnig verrutschten Schulsystems Verbesserungen erkmpfen! Deshalb empfehle ich auch Euere Seite grozgig weiter.

Liebe Gre aus Forchheim/Oberfranken - - -
mit den besten Wnschen: fr flchendeckende, tierfgreifende Vernderungen!
Birgitt Bhm



30.07.13 Unglaublich gerne mache ich mit bei dieser Aktion und werde den Link dazu auch weitergeben! Danke!
Mir ist nicht nur wichtig, dass meine einigermaen privilegierten Kinder eine gesunde Schule erleben und den Wissensdurst nicht verlieren, sondern dass auch sozial benachteiligte Kinder nicht ausgegrenzt werden sowie die Chance bekommen ihre Potentiale kennen zu lernen und auszuschpfen. Das wrde der Industrie sowie unserem Sozialsystem ebenso gut tun.

Ich bin fr eine zeitgeme, zukunftsorientierte Schule, in der JEDER gleiche Chancen hat, die Menschen nicht bewertet werden, denn meiner Meinung nach wird niemand unsozial und dumm geboren!

Viele Gre und danke fr das Engagement.
Danijela Bartenschlager



28.07.13 Der Film "Das Geheimnis guter Schulen" * hat mich fasziniert und ganz eingenommen.

Diese offenen Rume, die viele Kunst, Versuche und Experimente, dass grere Kinder von Kleineren lernen und umgekehrt, die Lehrer die einen untersttzen und Themen mit den Schlern angehen, wo es noch hakt, die Freiheit in seinem Tempo lernen zu drfen und das anzugehen, was einen interessiert - hat mich in Gedanken in meine Schulzeit zurckversetzt und mir das Gefhl des Bedauerns gegeben, nicht die Mglichkeit gehabt zu haben in so eine Schule gehen zu knnen.

Der Unterschied (Schulen in der Schweiz, Dnemark, Schweden etc. und wenige in Deutschland - Hamburg/Potsdam) zu den Schulen die wir hauptschlich in Deutschland haben ist gravierend. Dieses diktierte Wissen, das muss jetzt zu der Zeit vermittelt werden! Und es ist gleichgltig, wer mit kommt oder auch wer nicht. Friss oder stirb! Einfach schrecklich!

Wenn ich zurck denke, habe ich mich als Schlerin oft "klein und dumm" gefhlt gegenber den Lehrern. Und wenn ich dann mal Mut aufgebracht habe, mich gemeldet habe, eine Frage stellte, vermittelten mir Einige das Gefhl - warum wei die das jetzt nicht! Daraufhin habe ich mich noch seltener gemeldet und bekam schlechtere Noten, weil ich mich nicht am Unterricht beteiligte. Ich bin beschmt worden...wie das Lehrer wohl gerne machen. Und damit verkmmert das Selbstvertrauen/ Selbstbewusstsein.
Und ich war langsamer als andere, brauchte mehr Zeit mir Dinge vorzustellen und sie begreifbar fr mich zu machen. War und bin der visuelle Typ.
Meistens war ich froh, wenn 13.15 Uhr war, dann war die Schule aus.

N. Bechstein


* Zusammenschnitt der besten Dokumentationen von Reinhard Kahl, erstellt von Eine Schule fr Alle in Bayern e.V. www.eine-schule.de



23.04.13 Rckmeldungen von Lesern, die diese Video-Botschaft von Herrn Dr. Ludwig Spaenle mit ihrer Wirklichkeit verglichen haben.

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"Es ist nicht zu fassen, mit welch fadenscheinigen Argumenten unser vollkommen berholtes Schulsystem von Herr Spaenle verteidigt wird...
..Was ich bis heute an den Schule vermisse, ist, das erst garnicht angestrebt wird, Freude am Lernen zu vermitteln. Bei uns muss Schule weh tun, obwohl inzwischen bekannt ist, dass Lernen gut aufbereitet Freude macht und zu wesentlich besseren Ergebnissen fhrt..."
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"...Eine Individualfrderung ist nicht vorhanden, d.h. leistungsstarke sind gelangweilt und stren den Unterricht, die schwachen kommen nicht mit..." Die umschreibt den Schulalttag, den wir vorfinden.
...Fazit: Es wie immer bei unserer Landespartei, viel Bla-Bla wenig Substanz.
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"..der Ausdruck bayerischer Bildungsminister ist eigentlich ein Oxymoron.
..ist es mehr als notwendig, aus dem Elfenbeinturm zu steigen und wieder mehr Kontakt mit der Basis aufzunehmen,.."
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"Es ist erschreckend, wie weit die Inhalte dieser Rede auseinanderklaffen mit der Wirklichkeit! Sind Politiker so weit entfernt von der Basis, von der Realitt, oder wollen sie bewusst schnreden um sich und ihre Ziele nicht verndern zu mssen?

Sieht der Kultusminister nicht die vielen verzweifelten Eltern, die Not der Kinder und Jugendlichen (Angst und ihre Folgen), die Unzufriedenheit von Lehrern (hoher Anteil von Burn-Out)? Sieht der Bayrische Kultusminister die Untersuchungsergebnisse nicht, nach denen 99 % des Gelernten vergessen werden?"
..alles lesen

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Naja, das bliche Gerede halt...






07.02.13 Es gibt eine bestrzende Diskrepanz zwischen dem, was einerseits als wissenschaftlich gesichertes Wissen der Pdagogik und Entwicklungspsychologie gilt und dem, was andererseits heute an bayerischen Schulen pdagogische Alltagspraxis darstellt. Fr eine sehr hohe Zahl von Kindern, und nicht zuletzt auch fr deren Eltern, erwachsen aus dieser berholt anmutenden Schulpraxis enorm viel Leid und verpasste Bildungschancen.

Dass ein solcher Missstand berhaupt Bestand haben kann, geht auf die beraus raffinierte Konstruktion des Schulsystems zurck. In der glauben und hoffen viele Eltern bis fast zuletzt, dass ihre Kinder zu den Gewinnern gehren werden. Die Verlierer, von denen eine nicht kleine Zahl ihr Schicksal erst nach dem erfolgreichen bertritt auf das Gymnasium ereilt, werden durch den oftmals unerwarteten Absturz in einem solchen Mae demoralisiert, dass sie den Glauben an ihre Kinder und sich selbst verlieren. Und sich fortan klaglos in ihr Schicksal fgen.

Ach ja, und erstaunlich selten wird ber die vielen Absolventen gesprochen, die beispielsweise nach dem bestandenen Abi von intellektueller Bildung nichts mehr wissen wollen. Oder von denen, die whrend ihres anschlieenden Studiums als Sptwirkung einer solchen Beschulung den ersten Burn-out erleben und sich an die psychologischen Beratungsstellen des Studentenwerks wenden mssen. Ist es wirklich schon so weit, dass wir derartige Entwicklungen als gottgegeben hinnehmen?

Zu wrdigen ist, wie gut dieses unpdagogische System als behrdliche, der Stabilitt verpflichtete Konstruktion gelungen ist. Es wird von den Gepeinigten nur selten und moderat infrage gestellt. Schimpfereien oder gar organisierte Proteste bekommen die Behrden selten zu hren, und wenn, dann sitzen sie die gelassen aus. Denn Schler und Eltern empfinden sich nach dieser Tortur im Grunde ihres Herzens in der Mehrzahl als persnlich unzulnglich. So oder so droht diesem Schulsystem wohl auch 2013 nicht die Abwahl.





08.11.12 Ihre Aktion gute Schule kann ich nur untersttzten. Ich wei zwar nicht, warum gerade mich eine Email von Ihnen erreichte, aber ich finde es super, dass endlich mal ein paar Eltern aufstehen und sich wehren. Der offene Brief spricht mir aus dem Herzen super geschrieben, beschreibt absolut die Schulsituation. Unsere Tochter ist jetzt auch in der 4. Klasse und es dreht sich alles nur noch um das Thema Schule. Ich werde gleich in meinem Bekanntenkreis Werbung fr Ihre Aktion machen, bleiben Sie dran SUPER!!!!

Viele liebe Gre,
Alexandra Woog




08.11.12 ich suche gerne das Gesprch - wir hatten hier bei uns schon eine Initiative fr eine alternative Schule - leider musste diese trotz vieler Bemhungen wieder ad acta gelegt werden. Ich selbst bin Sonderpdagogin und bayernweit fr Fortbildungen im Bereich Sport ttig. Ich beobachte seit Jahren auch aus der Perspektive einer Mutter das Bildungssystem und bin mit sehr vielem nicht einverstanden. Mit Freude nehme ich zur Kenntnis, dass dies mehr Menschen so geht und wrde hoffen, dass viele Menschen auch etwas bewegen knnen - wenn auch das System sehr starr ist und auch System hat...




29.07.12 Hallo, Ihre Online-Umfrage (13 Themenbereiche, sihe Rubrik Aktionen - anm. d. Redaktion ;-) mchte ich gerne noch mit einigen Kommentaren ergnzen. Ich habe einige Themen nicht bewertet, weil ich sie in der vorgeschlagenen Form fr verfehlt halte. Z.B.

freiwillige Ganztagsschule - wieso freiwillig? Eine vernnftige Ganztagsschule mit einem abgestimmten Angebot von Unterricht und Freizeit, gutem Essen und qualifizierter Betreuung sollte nicht freiwillig sein, sondern das Regelangebot.

Lehrerbewertung Eine Bewertung der Lehrer findet ja schon statt, wenn auch nicht von Schlern/Eltern. Im Schulsystem wie es ist, halte ich es fr fatal, wenn Schler/Eltern die Lehrer bewerten. Das kann sehr stark geleitet sein von erzielten Noten, Rachegedanken u.. Sinnvoller wre es doch erstmal eine pdagogisch fundierte Lehrerausbildung zu fordern. Mehr Pdagogik, Didaktik, weniger detailliertes Fachwissen, jedenfalls am Gymnasium.

Lehrplne entschlacken Nein, nicht einfach entschlacken. Das ist der falsche Weg. Das bisherige Entschlacken hat z.B. dazu gefhrt, dass keine Sozialkunde mehr gelehrt wird - was nicht ohne Folgen fr das politische Verstndnis und die demokratische Grundhaltung der SchlerInnen bleibt. Also nicht blind entschlacken, sondern aufeinander abgestimmtes, fcherbergreifendes Lernen ermglichen, Lehrplne besser koordinieren, Lernziele berprfen, etc.

Wettbewerb unter den Schulen Wieso immer gleich Wettbewerb? Erst mal brauchen die Schulen Autonomie. Sie mssen mehr Freirume haben, das Lernen zu organisieren, mehr Budgetautonomie und mehr Gemeinwesenorientierung.

Leerlauf vermeiden So wie Schule im Moment organisiert ist, ist der Leerlauf Systemnotwendig. Auf die Aktionen, die vor den Ferien stattfinden, (Wandertag, Kinotag, Sportfest etc.) will doch im Ernst niemand verzichten. Aber in der atemlosen Lehrplanabarbeitung ist whrend des Schuljahres dafr kaum Platz. Deshalb wird es in die letzte Schulwoche gequetscht. Aber besser da als gar nicht.

Unterrichtsausflle vermindern Ja, klar, aber doch vor allem durch bessere Arbeitsbedingungen fr Lehrer. Durch mehr Lehrkrfte, kleinere Klassen, Teamarbeit, gegenseitige Untersttzung etc.

Eine gute, gesunde Schule ist ein guter, gesunder Lern- und Arbeitsort. Das heit bei Ihrer Aktion fehlt mir ein bisschen der Blick auf die Arbeitsbedingungen der Lehrkrfte, die hochgradig burnoutgefhrdet sind, berproportional vorzeitig in den Ruhestand gehen etc.

Aber abgesehen von den Mkeleien: Ihre Aktion gute Schule ist groartig, wichtig und wird sicher noch viel bewegen. Vielen Dank dafr.

Herzliche Gre, Helga Dill





06.04.12Am letzten Wochenende hatten wir Klassentreffen Goldenes Abitur !!!!!!!!!!!!!!
Bei einer Fhrung durch die Schule sagte ein ehemaliger Rektor: Jetzt kann man whlen zwischen G8 und G9, von 193 Anmeldungen haben sich 175 fr G9 entschieden !!
Das zeigt, dass die Politiker vllig an den Menschen vorbei entscheiden.
Schn, dass Ihr Euch so einsetzt, das einzige, was wir haben ist Bildung fr die Zukunft. Und hoffentlich knnen Eure Kinder davon profitieren.




02.04.12Das Problem liegt unseres Erachtens an der fehlenden ffentlichen Wertschtzung von Bildung. Das wird dann kaschiert durch abstruse Leuchtturm-Politik anstatt endlich Geld bereitzustellen fr die Frderung der Kleinen in Kita und Kindergarten, ordentliche Bezahlung fr Lehrer in halb so groen Klassen etc.

Eine Verwandte, die in Sdkorea lebt berichtete gerade, da dort begriffen wurde, da nur ber verbesserte Bildung knftige Aufgaben in Geistes- und Naturwissenschaften bewltigt werden knnen. Ein junger Chemiker ist gerade nach Berkeley gegangen und wird dort mit deutschen Stipendiengeldern fr die amerikanische Universitt forschen. So funktioniert das amerikanische System ohnehin, ganz besonders auch in der Medizin, wo die hier teuer ausgebildeten jungen rzte reihenweise Dienst schieben.

Euere Aktion geht sicher in die richtige Richtung. Ich frchte aber, da Euere offene e-mail in den offenen Papierkorb fllt weil Ihr zu viele Fragen angesprochen habt, die dem Minister natrlich bekannt sind und die er in typischer Brokratentechnik unter den Stapel auf seinem Schreibtisch schiebt.

Mit der Aktion wird natrlich eine gewisse Aufmerksamkeit auf das dringende Problem gelenkt, aber das fderale System wird gengend Grnde finden, sich selbst zu erhalten. Das Gegackere ber das inheitliche Abitur ist ja auch nur wieder eine Ablenkungsmanahme, weil Sitzungszeit verbraucht werden kann fr unlsbare Probleme.

Es mte sehr viel Geld umgelenkt werden in die Bildung und da sehe ich insbesondere fr Bayern schwarz, weil die sich auf den relativ guten Zahlen von Pisa etc ausruhen. Euere Nte setzen sich ja auch bei den jetzt Studierenden in noch hherem Mae fort mit Bulimie-Lernen und mit der Mitteilung an z.B 800 Erstsemester in einem Hrsaal, da hchstens 20% den Bachelor schaffen werden. Dazu kommt noch die groartige Aktion, etwa Ingenieure aus Indien anzuwerben!

Du siehst, das Thema steht auch uns ganz oben, Du kriegst auch unsere Stimme, wenn auch nur mit sehr schwacher Hoffnung.

Liebe Gre




28.03.12...Sie sprechen mir aus der Seele, Ich finde das Schulsystem msste total aufgebrochen werden und das beschrnkt sich nicht nur aufs Gymnasium. Ich habe einen behinderten Sohn und wir haben lange dafr gekmpft, damit er auf die Regelschule gehen konnte. Unsere Lehrerin arbeitet super und differenziert!!!! Das wnsche ich mir fr ALLE Kinder und htte es mir auch schon bei meinem lteren Sohn gewnscht. Ich glaube, dass wir durch Inklusion ein besseres Schulsystem schaffen knnten. Kleinere Klassen, Mehrpdagogensystem, differenzierter Unterricht, Sozialverhalten frdern etc. etc. Und bei Umverteilung der Finanzen (weniger Frderschulen) auch die Schulen besser finanziell untersttzt werden knnten.
Viele Gre
Sabine Reisinger





25.03.12...Sie sprechen mir aus der Seele, liebe Familie Becker und Interessenten/Teilnehmer an der Aktion. Ich hoffe sehr, dass sich durch Ihren Brief, bzw. das Engagement, endlich etwas bewegt in dieser leidigen Angelegenheit.
Schier endlos sind die Debatten, und entmutigend die ewig gleichen Antworten, bzw. das "Schnreden" durch unsere Politiker und Kultusminister. Bin gespannt ob wir, bzw. unsere Kinder, eine wie auch immer zum Positiven vernderte Reform noch erleben en drfen....!
Wie schon gesagt (fb):
Die Hoffnung stirbt zuletzt... !!!

Hoffnungsvolle Gre,
Sabine und Stephan Mack
mit Alessandra und Robin (16 /13)



19.03.12 Hallo Ihr Lieben, ich bin auch aus Moosburg und Ihr sprecht mit euren Themen genau das an, was ich genauso sehe. Ich habe noch ein Kind was zur Schule geht, nmlich in die 4. Klasse und was da luft bezglich dem bertritt, dass ist alles andere als gesund fr unsere Kinder.
Das lernen fr die ganzen Proben nimmt einen viel zu groen Raum ein und ist ohne Eltern nicht machbar. Es gibt so viele Ecken und Kanten wo dringend eine Verbesserung bei unserem Schulsystem stattfinden sollte. Ich finde eure Aktion super und werde auf jeden Fall eure Seite weiterempfehlen.
Ich mag es blo nicht, wenn im Internet meine Adresse steht (Unsere Anmerkung zum Datenschutz) . Habt Ihr irgendwo eine Liste, wo man sich einschreiben kann, die nicht ber das Internet luft? Vielleicht ist es mglich, wenn Ihr mich per mail auf dem Laufenden haltet, denn das Schultheme liegt mir sehr am Herzen.
Falls ihr irgendwo Untersttzung bei eurer Arbeit braucht, lat es mich wissen, wenn es zeitlich pat, helfe ich gerne.

Alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermgen von Herzen...




14.03.12 Liebe Familie Becker, Ich finde Ihre Aktion gut. Allerdings ist die Beschrnkung des Briefs an Herrn Spaenle auf das G8 nicht sinnvoll. Diese Schulart ist sowieso momentan sehr im Fokus, und er wird alles abschmettern mit der Aussage, sie seien ja sowieso grad dabei, das Feintuning dieser Schulart vorzunehmen mit Entrmpelung des Lernstoffs und Intensivierungsjahr und so.

Meiner Meinung nach muss das Thema der Selektion im Mittelpunkt stehen. Die Idee, die Schlerinnen und Schler gemeinsam bis zur 9. Jahrgangsstufe gehen zu lassen und erst dann auf verschiedene Wege zu bringen ist ja nichts neues, wird erfolgreich praktiziert und dennoch scheut Bayern sich davor wie der Teufel vor dem Belzebub.

Sie sind in der Bildungspolitik versiert, also brauche ich gar nicht aufzuzhlen, wie viele Probleme damit gelst oder wenigstens stark abgemildert werden knnen.

Die Einengung auf die Probleme des G8 greift zu kurz. Natrlich ist ein Brief einer Betroffenen authentisch, aber das wird bei Herrn Spaenle kein Nachdenken verursachen. Machen wir ja schon, wird es heien.

Falls Sie die Beschrnkung auf die Schulform Gymnasium berwinden, werden Sie noch viel mehr Verbndete finden, z.B. im Forum Bildungspolitik in Bayern.

Sie haben natrlich trotzdem meine Sympathie und ich wnsche Ihnen viel Kraft und viele Verbndete in diesem Sisyphos-Kampf!
Viele Gre
Brigitta Berger-Thre




10.03.12 ich kann dem auf Ihrer Homepage verffentlichten Schreiben an Herrn Spnle nur zustimmen.
Hat er schon geantwortet?
Wie lange wollen die Familien sich diese Mihandlungen noch bieten lassen?




09.03.12 Noch ein Punkt zum G8, dass meiner Meinung nach eine Horrorveranstaltung fr die meisten unserer Kinder darstellt und fr die Lehrer.
Dadurch dass es jetzt erzwungenermaen Nachmittagsunterricht gibt und an solchen Tagen keine Hausaufgaben gegeben werden drfen, wird natrlich am Tag vorher extrem viel aufgegeben zur Vorlage auf den Tag nach dem Nachmittagsunterricht. d.h. bei zwei mal Nachmittasgsunterricht in der 6.Klasse wird 2 mal extra viel Hausaufgaben aufgegeben, sodass ein Kind berhaupt nicht vernnftig alles schaffen kann. Wie soll ein Kind nach 3 Stunden Hausaufgaben und Vokabeln lernen in 2 Sprachen und Vorbereitung auf die Nebenfcher noch motiviert und zu irgend etwas fhig sein. Solche Tage gibt es 2 mal pro Woche. An Freunde und Besuch ist innerhalb der Familie gar nicht zu denken. Wie soll ich Gste bewirten, wenn ich meinem Kind pausenlos helfen muss, weil in Mathe das neue Thema nicht ordentlich ber mehrere Stunden hergeleitet wurde, in Englisch 30 Vokabeln auf sind, in Latein 25 Vokabeln (die haben bekanntlich immer 1-3 Bedeutungen (also 25 Lateinwrter + 25 mal 3 deutsche Wrter = gesamt 100 Wrter), und dann auch noch bersetzt werden muss (so um die 10 Zeilen pro Fach) und dann muss auch noch der Deutschaufsatz geschrieben werden. Bio und Geschichte nur so am Rande erwhnt. Musik und Reli mal gar nicht erwhnt. Fr das Kind gibt es keine Weniger-Belastung, weil am Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben aufgegeben werden drfen, sondern eine Mehrbelastung, weil dann an den anderen Tagen ja extra viel aufgegeben wird.
Unsere Gesellschaft verarmt, weil soziale Kontakte nicht mehr mglich sind. Man muss immer lernen, lernen, lernen, und die ganze Familie mit.
Das G9 war gut , Leistungskurse haben Talente und Ihre Neigungen gefrdert.
Schulprofile (Musisch, humanistisch, mathematisch-naturwissenschaftlich oder neusprachlich) konnten er- und gelebt werden.

Ein Sauhaufen ist durch G8 entstanden.
Und durch den Bacelor-Studiengang und seiner straff durchstrukturierten Art geht das ganze auch noch weiter.
Wir Europer sollten und von den Chinesen abheben und nicht Ihnen angleichen.
Herzliche Gre
Anna-Maria Babirad




09.03.12 Sinn statt Sucht: Wie Schule wieder begeistern kann. Nach einem lichtvollen Nahtoderlebnis begann der Realschullehrer Fritz Jordi nach dem Sinn des Lebens zu forschen. Seine Erkenntnisse fhrten ihn zu einer neuen Art des Unterrichtens: Er begann, in den Schlern Neugierde, Vertrauen und Liebe zum Leben zu wecken und sie zu einem neuen Verantwortungsbewutsein zu fhren. Ganz nebenbei erwies sich dies auch noch als wirksamste Sucht- und Gewaltprvention.
Den Artikel findet ihr hier: ..bitte lesen




08.03.12 DANKE Fr diese Initiative, die mir sehr aus der Seele spricht! Und danke fr das Engagement und den Wunsch etwas zu bewirken!
So vieles eigentlich alles aus dem mail an Herrn Spaenle entspricht meiner Erfahrung als Mutter von 3 Kindern.
Das Problem ist dass man sich diesem System so hilflos ausgeliefert fhlt. Und zumindest als einzelner gar nichts bewirken kann.

Ich wrde es sehnlichst wnschen, wenn Rckmeldungen ber Qualitt der Lehre (inhaltlich, zielorientiert, pdagogisch, Umgang mit den Kindern etc.) von Kindern und Eltern erfolgen knnten und ausgewertet wrden mit entsprechenden Konsequenzen! Hier wurde an manchen Universitten und Lehrveranstaltungen in den letzten Jahren alleine dadurch schon viel verbessert!
Viele Gre
R. Baumgrtner-Voderholzer






07.03.12 Vielen Dank fr Ihre groartige Initiative! Liebe Gre



04.03.12 Sehr geehrter Herr Becker, Ihre Email kommt wie gerufen! Ich bin Sprecher der Elternbeirte ALLER Priener Schulen und stehe seit Jahren der Bayerischen Billdungs??-Politik hilflos gegenber. Die Priener Elternbeirte werden von der Gemeinde sehr untersttzt und vor allem von der Jugend- und Schulbeauftragten Gemeindertin.

Wir hatten schon geplant, wegen der Unterrichtsausfallslge von Herrn Spaenle auf die Strae zu gehen. Ihr Weg ist natrlich besser! Was Sie machen, finde ich super! Vielleicht , wenn Sie Zeit haben, nehmen wir persnlichen Kontakt auf.
Herzliche Gre
Winfried Lackner




02.03.12 Sehr geehrter Herr Becker, vielen Dank fr Ihre Initiative. Auch wir, der Elternbeirat am Luitpold-Gymnasium - mchte mit einer ffentlichen Plattform auf die aktuelle Situation in Sachen Lehrermangel und Stundenausfall aufmerksam machen und - mit entsprechend vielen Elternmeinungen an das Finanzministerium herantreten.
Ich habe nun auch die Information zu Ihrer Elterninitiative "Gute Schule" in unserem Forum gepostet. Denn nur gemeinsam knnen wir etwas erreichen. Schauen Sie doch einfach auch mal rein: ..zum Forum

Mit den besten Gren
Andrea Schadhauser
Vorsitzende Elternbeirat Luitpold-Gymnasium Mnchen




02.03.12 Guten Tag, ehrlich gesagt wei ich nicht genug ber die Lehrplne etc. aber ich habe 3 Kinder an 3 verschiedenen staatlichen und stdtischen Gymnasien in Mnchen, 5. 7 und 9. Kasse die alle 3 gute Schler sind, also null Problem trotzdem

- Ich beobachte, der Ton und wie wertschtzend oder nicht es an einer Schule zugeht, hngt stark vom Direktor(ium) ab, die Sekretariate sind Gradmesser ob die Brokratie verwaltet wird, oder Menschen unterrichtet werden.

- Lehrer, die sich offenbar freuen, wenn Schler scheitern das ist nur eine Seite der Medaille, ich beobachte aber auch SEHR dass Lehrer auch ganz einfach keine Aspiration Erwartungen an ihre Schler haben solange sie um die 3 oder 4 rum sind ist alles Palletti, wo ist der stolz darauf gut zu sein? Das positive anstacheln? Auch das kommt entweder rein von den Kindern selbst oder vielleicht vom Elternhaus, aber wirklich das Potential der Kinder zu sehen und zu entfalten sehen wenige Lehrer als ihre Aufgabe. Und auch das ist ein Allgemeinplatz dass jeder eigentlich gerne irgendwie in irgendetwas gut wre.

- Wir waren bis vor kurzem in den USA wo unglaublich viel gemessen und bewertet wird, wo viel Transparenz herrscht, Lehrer gefeuert werden knnen, leistungsabhngige Boni bezahlt werden etc. das lst keinerlei Probleme die wir beobachten (hben und drben). Auch in den USA hing es immer davon ab, war der Direktor bereit mit seinem Kollegium in einen Dialog zu treten, gibt es Untersttzung fr die Lehrer die nicht zurechtkommen (eine Meute pubertierender Superegos zu bndigen, ist nicht jedem gottgegeben, aber man kann auch da viel lernen oder eben alleine an die Wand fahren). Ich glaube am Direktorium einer Schule ist anzusetzen, mehr als an allem anderen, und die Messwerte gibt es schon

-- Abi-Noten, die in Bayern zumindest bis zum gewissen Grad vergleichbar sind

-- Krankheitsstand des Kollegiums (es ist Allgemeinwissen in der Wirtschaft, der Krankenstand steigt wenn die Motivation abnimmt und die Leute unglcklich sind und keine Sinn in ihrer Arbeit sehen warum sollte das in der Schule anders sein?)

Mit diesen 2 Messgren knnte man schon viel erreichen!

Herzliche Gre
Martina Weinberger




02.03.12 Hallo Frau Becker, ich stimme vllig mit Ihnen berein, dass das Schulsystem berfrachtet ist. berfrachtet ist es m.E. in erster Linie durch eine Verlagerung des Schwerpunkts auf Wissensvermittlung statt Kompetenzvermittlung. Das vermittelte Wissen ist meist vllig veraltet und aufgrund der hohen Lernstoffdichte auch kaum vernetzt oder verstanden, whrend gleichzeitig die Vermittlung des eigenstndigen Erwerbs von Wissen und sozialer Kompetenzen auen vor bleibt.

Dies ist allerdings ein gesellschaftliches Problem, dem wir weder durch mehr Lehrer noch mehr Geld beikommen knnen. Hier ist Einsicht und ein daraus notwendiger Paradigmenwechsel aller Erziehungsbeteiligten notwendig: Lehrer, Eltern und auch der Brokratie und den politisch Verantwortlichen. Gerade Letztere knnen nur dann zu etwas bewegt werden, wenn der Druck auf sie in Form von "Nicht-Whlen" (oder seiner Androhung) durch eine breite Elternschaft aufgebracht wird.
In diesem Sinne wnsche ich uns viel Erfolg!
MfG Thomas Bttiger




27.02.12 Ihre Aktion und Ihr Eintreten fr die Zukunft unserer Kinder und damit fr die Zukunft unserer Gesellschaft tut gut und not! Im Vergleich zu Norwegen steckt unser Schulsystem noch im Mittelalter. Die Schule macht aus unseren Kindern obrigkeitshrige Ja-Sager. Dies ist meiner Meinung auch politisch so gewollt. Hier wird Stimmvieh generiert. Der Mensch soll in diesem System funktionieren, und nicht leisten! Die organisierte Unverantwortlichkeit wird in der Schule kultiviert. Viele Lehrkrfte fhlen sich fr die Leistung ihrer Schler nicht verantwortlich. In der Schule werden unsere Kinder missbraucht. Man bringt ihnen bei zu gehorchen. Sie mssen sich den Launen der Lehrkrfte unterordnen. Wer nicht funktioniert, fliegt! Wer die Lehrkrfte schn anlgt, ihnen schne Augen macht, schleimt und bescheit, wird mit guten Noten belohnt. Die Lehrer sind in diesem System natrlich auch berfordert. Zu viele Schler, ein zerstckelter Lehrplan, berall Vorschriften, eine berbordende Brokratie, usw. Es macht keinen Spa. Das Gymnasium ist leider nicht geeignet, unsere Kinder zu bilden. Natrlich gibt es wirklich gute Lehrkrfte. Doch die meisten Lehrkrfte sind frustriert und freuen sich auf den Feierabend und auf ihre Pensionierung.

Ich bin gerne bereit mitzuhelfen, gegen diese Ressourcenverschwendung etwas zu unternehmen.
Herzliche Gre
Peter Plank




27.02.12 Wer etwas verndern will, der sollte zuerst FR etwas sein.
Mich rgern Stze im Feedback wie: Ich bin gegen.......
Der Grundsatz heit: Das Gute hervorheben und das andere verbessern, verndern!

Das ist auch der Grundsatz, nach dem gute Lehrer unterrichten: Sie frdern die STRKEN der Kinder und verbessern das, was NOCH NICHT optimal luft.




24.02.12 Als Quereinsteiger, der sieben Jahre erfolgreich unterrichtete und nun arbeitslos ist, weil es zu viele Referendare geben soll, aber trotzdem viele Stunden ausfallen und vielen von uns lieber Arbeitslosengeld gezahlt wird als ein Gehalt, ist auch mein Frust gro.

Meine Erfahrung ist auf einen kurzen Nenner zu bringen:

Gute Schule ist, wenn sie wertschtzend ist!

Es hat nichts mit Lehrplnen zu tun, ich war in allen Klassen meist um die Pfingstferien mit dem Stoff durch und dann haben wir mit schnen Themen und Aktionen den Sommer gelebt und meist noch richtig viel gelernt, ohne es zu merken.

Wertschtzung heit Wertschtzung von allen Seiten, von allen Beteiligten:

* Viele Lehrer sehen im Schler, vor allem wenn er eine Persnlichkeit ist, eine Last. Eigene Meinung ist meist unerwnscht, ebenso Kommentare, die dem Stundenverlauf eine nicht vorher geplante Richtung verleihen. Die Unsicherheit vieler Kollegen auf heranwachsende Persnlichkeiten flexibel zu reagieren und ihnen Respekt und Wertschtzung entgegen zu bringen, erzeugt oft eine "Kampfsituation" im Klassenzimmer. Es geht dann um Macht und nicht um Bildung.

Diese Kampfsituation wird nonverbal oder aber mit abwertenden Nebenstzen durch den Lehrer aufrecht erhalten - als Vertrauenslehrer, der ich von allen Schlern gewhlt an einer Schule war, kann ich viele Dinge erzhlen, von denen wir dachten, dass es sie in Deutschland nicht mehr gebe. Ein relativ
neutrales Beispiel mag die scheinbare endlose Diskussion sein, ob und wann und wie oft ein Schler auf die Toilette gehen oder ob im Unterricht getrunken werden darf. Mindestens 2 Antworten von Mnnern auf die Bitte von jungen Mdchen, ob sie zu Toilette drfen, die fast schon diskriminierend zu nennen sind, kann ich fast wrtlich wiedergeben und ich kann die Demtigungsgefhle der Mdchen nachvollziehen.

* Diese Kampfsituation im Klassenzimmer wird von vielen Eltern mit geschrt, die Stze sagen und meinen, wie: Ohne Abitur kann man nichts mehr werden. Es scheint, dass die Existenzangst vieler Eltern von den Kindern im Kampf um Noten ausgetragen wird. Auch hier scheint es, tiefer greifend betrachtet, nicht um das Kind zu gehen, nicht um seine Entwicklung, sondern um Angst - und die hat in der Schule eigentlich nichts zu suchen.

* Natrlich sind auch die Schler zu beteiligen, wenn es um Wertschtzung geht. Hier drfen Aussagen wie Die Meyer hat gesagt... berhaupt nicht zugelassen werden. Aber solange Lehrer ber Kollegen in anderen Klassen herziehen, sind sie Vorbild fr diese Art der Unterhaltung.

* Ich muss nicht erwhnen, dass in meiner Gegenwart anders ber Lehrer gesprochen wurde und auch die Schler untereinander keine Schimpfworte benutzten - dazu zhle ich auch: Loser oder verunglimpfende Abkrzungen des Namens oder Verenglischung der Namen. Gleichzeitig habe ich die Schler angehalten
andere zu loben und laut zu sagen, was sie selbst gut knnen - und glauben Sie mir, das fiel vielen Schlern sehr schwer, denn Eigenlob ist in dieser Gesellschaft Angeberei. Dies bedeutet aber Wertschtzung der eigenen Person!

* Ganz konkret - und ohne, dass es Geld kostet - wre, den Grundsatz an Schulen durchzusetzen, der heit: Jeder ist fr die Situation, die um ihn herum passiert oder ist, verantwortlich. Das heit: Jeder Lehrer ist fr jede Rangelei, die er sieht, und jedes falsche Wort, das er hrt, verantwortlich, egal, ob das Kind zu seiner Klasse gehrt oder nicht. Denn die Aufgabe des Lehrers bedeutet doch, Kinder und Jugendliche ins Leben zu fhren - das heit: Kinder und Jugendliche drfen Fehler machen, denn aus Fehlern lernt man am besten und schnellsten - nur wenn das jedes Mal drastische Konsequenzen hat, dann traut sich keiner mehr.... und das ist die Situation, die wir heute an den meisten Schulen haben. Lernt einfach nur miteinander zu leben, euch gegenseitig wertschtzen.




19.02.12 im Erlanger Tagblatt war am 3. Februar ein interessanter Artikel im Nrnberger Teil ber das erste Jenaplan-Gymnasium Deutschlands gegrndet 2010/2011. Im folgebnden eine Zusammenfassung:

die Zeiten als die Pennler mit wenig Aufwand wie im Roman die Feuerzangenbowle ihr Abitur gemacht haben hat es nie gegeben, aber trotzdem gibt es die Sehnsucht nach der idealen Schule. Warum? Gerade die Schler von heute im G8 mssen jede Menge Druck beim Lernen aushalten. Da bleibt kaum Zeit fr Ausgleich wie Freunde und Hobbies. Es gilt sich aufs wesentliche zu konzentrieren denn die Konkurrenz ist gro. Diesen Teufelskreis versucht die Jenaplan-Pdagogik zu durchbrechen.
Die zentralen Motive sind: mit Freude lernen, Erwachsen werden im Team und qualifizeieren in innovativen Lernwelte. Die Schler lernen ab der 5-ten Klasse in jahrgangsbergreifenden Stammgruppen mit jeweils 2 Pdagogen. Das erworbene Wissen wird nicht als durchlaufender Posten betrachtet, das nach Schulaufgaben wieder vergessen wird, sonder es soll auch danach verfgbar sein. Das Lernen erfolgt auf natrliche Art durch Motivation . Orientierung an der Lebenswelt und den Interessen der Jugendlichen , sowie durch individuelle Frderung. Leistung wird selbstverstndlich honoriert, aber nicht mit Noten , sondern erfolgsorientiert mit Punkten, innerhalb ausgeklgelter Kompetenzraster. Das schafft Transparenz.

Durch fachbergreifende Projekte im Team wird nachhaltiges Wissen und soziale Kompetenz aufgebaut,unter mit Hilfe von klassischen und modernen Medien. Parallel dazu wird das Wissen aus dem altersspezifischen Fachuntericht damit verknpft, in Folge dessen kommen Talente zum Vorschein, die in Zukunft, mehr denn je von den Kindern erwartet werden. Die Jenaplan -Pdagogik hat auch einen hohen Anspruch an den Lernort.

Da muss alles stimmen: Architektur und Wohnlichkeit fr das gemeinsame Lernen ,Essen und Musizieren und zum Sporttreiben , Feiern und Spielen in einer gr0en gelebten Schulgemeinschaft.

Momentan erleben 125 Jungen und Mdchen diese moderne Form des Lernens in 6 Stammgruppen . In seiner grten Ausbaustufe soll das Jenaplan Gymnasium einmal 400 Schler haben Infoveranstaltung 1. Mrz 19 Uhr Pillenreutherstr.147 Kontaktaufnahme mglich via E-Mail info@jenaplangymnasium.de

Mit freundlichen Gren
Ines Reithmeier




17.02.12 Ihr Lieben, Ich werd mal Euer Feedback ne Weile angucken. [...] Einerseits beneidete ich Schler, die das gute Bayerische Abi machen durften, andererseits ist das seit G8 anscheinend wirklich ein Problem. Mecklenburg-Vorpommern hatte sich ursprnglich an bayerns Lehrplnen orientiert und ist dann zu G9 zurckgekehrt...aber ... schaut mal nach ob das bei Euch genauso ist: Die gesamten Mehrstunden in allen Fchern, die durch den Wegfall des 13. Jahres umzuschichten waren wurden auf die Klassen 5-7 verteilt. Allerdings leider nur als zeitliche Mehrbelastung, ohne Vernderung der Lehrinhalte, der musste dann in den hheren Klassen ohne ein Plus an Zeit abgearbeitet werden. ziemlich krass und sehr dmlich.

Das Grundproblem ist meiner Meinung nach die Schulpflicht, mit der Deutschland ja weltweit relativ allein dasteht. Ich wei nicht wer noch Schulpflicht hat aber ich wei das viele Lnder lediglich eine Bildungspflicht haben und so ganz nebenbei, der Zeitaufwand den Ihr betreibt wrde zur Vermittlung dieser Bildungspflicht mit Sicherheit vollstndig ausreichen. Wozu sollen Kinder in jedem Schuljahr aufs Neue die Blume untersuchen und dann das gelernte bis zum nchsten Jahr wieder vergessen um von Neuem zu beginnen? Probiert so was mal mit einem Instrument...ist doch total bescheuert.

Alles Gute [...]



14.02.12 Toll, dass mit dieser Plattform etwas bewegt werden soll.
Ich selber habe 1989 mein Abitur am KRvFG gemacht, und kann ber die jetzige Situation, die das G8 verursacht hat, nur den Kopf schtteln. Die Lehrer sind z. T. stark berlastet, einzelne Kandidaten fehlen berproportional oft. Leidtragende sind, wie so oft, die Schler. Der Stoff, fr den eh schon weniger Zeit bleibt, wird noch schlechter vermittelt. Die Hektik, den Lehrplan fr das jeweilige Fach irgendwie durchzubringen, zeigt sich auch darin, dass Schler (ist meinem Sohn auch schon fters passiert) dann, wenn sie etwas nachfragen wollen, die gestresste Antwort erhalten: Dafr ist jetzt keine Zeit! oder auch Das musst Du doch jetzt schon kapiert haben! Somit werden die Schler entmutigt, noch mal nachzufragen. Hier kann man doch nicht mehr von Bildungsqualitt sprechen! Die Lehrer mssen auf jeden Fall entlastet werden, indem man den Lehrplan anders aufbereitet! Ich untersttze diese Aktion zur Verbesserung des Lehrplans voll und ganz!

Elke Heilmeier




13.02.12 Sehr geehrte Frau Becker, ihre Initiative finde ich gut. Auch der offene Brief an Herrn Spaenle, zeigt deutlich Schwachstellen auf, die sicher schon vielen Eltern aufgefallen sind.

Eine Anmerkung habe ich noch zu Ihren Liste "Das ist gut".

Fr die Ganztagsschulen gibt es 2 Formen. Die wesentlich hufigere ist die, auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums fr Unterricht und Kultus genannte Offene Ganztagsschulen. Diese Betreuung der Kinder am Nachmittag ist eher ein Abstellen als eine adquate Frderung. Die Kinder werden am Nachmittag nicht von Lehrern betreut, sondern von Hilfskrften, die zu dem schlecht bezahlt werden und hufig ist die Anzahl der Kinder in den Gruppen relativ hoch. Die Betreung in einem Kinderhort ist im Vergleich kindgerechter und qualitativ besser.

Dies gilt nicht fr die Gebundene Ganztagsschulen mit dem sogenannten rhythmisiertem Unterricht. Letzterer ist auf den auf den gesamten Schultag verteilt mit Entspannungs- und Anspannungsstunden, also auch am Nachmittag mit Anwesenheit von Lehrern und der Mglichkeit von Wahlfchern im sportlichen oder musischen Bereich. Diese Form gibt es wesentlich seltener, da sie teurer ist.

Beide Einrichtungsformen werden unter dem Oberbegriff der Ganztagsschulen gefhrt, sollten aber klar differenziert werden. Eine offene Ganztagsschule kann meines Erachtens ein erster Schritt sein, bringt aber letztlich fr die Kinder keine Erleichterung.

Mit freundlichen Gren




13.02.12 Ich bin vor allem gegen das G8.
In einer Zeit in der Wissen zunimmt, kann man doch nicht die Zeit der Wissensvermittlung krzen. Das G9 war gut so, wie es war. Ich habe 1985 mein Abi gemacht. Im Leben spter war ich in den Fchern, in denen ich Gym schlecht war, dafr im FH-Studium die Beste und gab sogar Nachhilfe.
Das Studium mit seinen vllig berfllten Lehrslen und die Hauptschule waren reformbedrftig, aber doch nicht das Gymnasium als solches. Da mehr Kinder heutzutage ans Gym gehen als frher, wre es also sinnvoller gewesen, neue Schulen zu bauen, mehr Gymnasium oder auch Gesamtschulen hinzuzufgen.
Statt dessen hat man den Kindern ein Jahr weggenommen, ein Jahr weniger Fremdsprache, ein Jahr weniger Mathe ein Jahr weniger Informatik .....Handarbeiten und Werken gibt es ja schon lange nicht mehr. Kein Kind kann heute mehr einen Knopf annhen oder ein Bild aufhngen. Also statt mehr Wissen zu vermitteln, wird doch eher weniger vermittelt. Der Nachmittagsunterricht plus eventuell Nachhilfe nimmt zuviel Zeit weg - und schon ist fr Musik und Sport (geschweige denn fr Talente, die viel Musik machen oder in Leistungssport gehen) keine Freizeit und Freunde mehr drin.

Mein Kind geht auf ein musisches Gymnasium. Ich hatte keine andere Wahl als ihn aufs Gym auf Teufel komm raus zu bringen, da es eine musische Realschule nur 2 mal in Bayern gibt und dies natrlich nicht in unserer Nhe.
Da mein Sohn ein musisches und musikalisches Talent hat, wollte ich gerne dieses profil fr ihn.

Aber das G8 hat die Profilierung des musischen Gymnasiums zunichte gemacht. Ein Leistungskurs in Musik oder Kunst , mit 5 Stunden Unterricht pro Woche in der Oberstufe, kann nicht mehr gegeben werden. Alles ist auf Grundkurs-Niveau, alle Gymnasien sind gleich geschaltet. Warum sollte man sich denn noch fr ein humanistisches oder musisches Gym entscheiden... Ist ja jetzt eh alles gleich.... Wie in der DDR.
Die Ex-DDR-Schler sagen... Ja, wir haben schon immer G8, also haben die ja gar keinen Vergleich wie kreativ das G9 war. Jetzt produzieren wir nur noch einen Haufen Roboter-Kinder.
Es htten mehr Schulen (Gymnasien und Realschulen sowie Gesamtschulen) gebaut werden mssen fr den steigenden Zustrom an Gymnasien, dann gbe es auch die Mglichkeit fr kleinere Klassen. 2 Lehrer pro Klasse htte mehr Frderung fr schwchere oder Strkere ermglicht und auch Krankheitsausflle der Lehrer ausgeglichen und gleichzeitig eine Qualittskontrolle ergeben (Ist ja immer noch einer neben dem Lehrer, der alles mitkriegt und da ist), anstatt das Aussieben in der 4.+5.+6.Klasse zu verstrken, damit wirklich nur die aller-aller-allerbesten auf das Gymnasium kommen und durchkommen.

Herzliche Gre

Anna-Maria Babirad
13.02.12 diese Woche grosse Themenwoche "Schule" auf Bayern3. Interessant dort heute morgen einen sich selbst beweihruchernden Dr.Spaenle zu hren.






12.02.12 ...meine Stimme abgegeben. www ber facebook bekannt gegeben. Email an ca. 200 Eltern von Fuball-Kindern Jahrgang 2007 bis 2002 verschickt.

Leider habe ich einige Extrem-Flle auch bei ... erleben mssen - vor allem in der Q11 und Q12 sind manche Lehrer der Wahnsinn. In jeder normalen Firma wren sie schon lange entlassen worden.
Viel Erfolg und viele Gre auch an...





11.02.12 Hunderttausende Kinder gedopt. Chemie hilft beim Lernen
Unglaublich, aber passt zu Eurem Vorhaben.

..ein passender Artikel bei n-tv





11.02.12 fr Euere Unterschriftenprojekt wnsche ich guten Erfolg!






...ich finde es super das ihr versucht da was auf die Beine zu stellen.
Geht ihr an die Medien ?
Ich poste es mal auf Facebook fr alle Eltern, vielleicht bringts ja was, und kann am Montag mal schaun was der Bayernteil vom Mnchner Merkur sagt.
Ich befrchte das auch eine Liste mit 1000 Namen nichts bringt, solange sich nicht die "ffentlichkeit" und Medien dafr interessieren.
Aber zuerst braucht ihr natrlich erst mal Untersttzer.
Wie schaut es aus mit Eltern an anderen Gymnasien?
Freising, Landshut und im Rest von Bayern ?
Soweit es mir mglich ist untersttze ich Euch natrlich.






10.02.12 Super, dein Brief an Spaenle, ich hoffe, dass er darauf eingeht und du bald positive Nachricht erhltst.






10.02.12 Du sprichts mir aus der Seele. Solletne wir Herrn Spnle mal besuchen?






10.02.12 sehr gut Euer Vorhaben ! da sind wir natrlich dabei, denn die Meinung teilen wir schon lange.
Sind gespannt, was da als Feedback von unseren hohen Stellen mal irgendwann zurckkommt.
Wir werden auf jeden Fall dafr Werbung betreiben.




03.02.12 Gut, dass Du den Brief an Spaenle abgeschickt hast! Es sollten sich viel mehr Eltern trauen,
ihm die Realitt des Schulalltags zu schildern und auf gravierende Mngel hinzuweisen.
Da Christian in 4 Monaten mit der Schule fertig sein wird, werde ich dann wohl fr meine
zuknftigen Enkelkinder auf die Barrikaden steigen mssen, denn so schnell ndert sich in
unserem schnen Bayern ja bekanntlich nichts.




02.02.12 Meinen Glckwunsch zu deinem Schreiben (offener Brief an Herrn Spaenle), ich bin - sicher stellvertretend fr sehr viele Eltern - ganz deiner Meinung!!! Spaenle selbst hat brigens zu Beginn seiner Amtszeit in einer ffentlichen Rede gesagt, dass Schler an bayerischen Gymnasien ohne husliche Untersttzung scheitern.