Lena Beyerling
Ich bin Schülerin in Sachsen-Anhalt und mache nächstes Jahr mit dem Abschluss der 12. Klasse mein Abitur. Allerdings hätte ich lieber ein dreizehntes Schuljahr gehabt.
Als Schülerin der 11. Klasse eines Gymnasiums weiß ich was es heißt unter dem Stress der Schule zu stehen. Es gibt Tage da haben wir bis 17 Uhr Unterricht und alle Lehrer erwarten dass man für ihr Fach lernt. Heutzutage werden wir Schüler immer mehr unter Druck gesetzt und die Erwartungen an uns steigen an.
Es gibt Schüler die denken, dass sie ohne Abitur nichts erreichen können und keine Chancen im Leben haben. Es gibt Schüler, die darüber diskutieren, dass sie 14 statt 13 Punkte bekommen, obwohl beides einer 1 entspricht. Und es gibt Schüler, die sich nicht entscheiden können, was sie später mal werden wollen und so unter dem Druck der Schulfächer zusammenbrechen, nur um sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Ein zusätzliches Jahr würde uns Schülern ein weiteres Jahr geben um uns sicher zu werden, was wir mal werden oder machen wollen. Es würde auch das Pensum dass wir abarbeiten müssen auf einen längeren Zeitraum ausdehnen, sodass wir nicht so viel Lernstoff auf einmal hätten. Es würde Situationen verringern in denen Schüler wegen einer 3 anfangen zu weinen.
Nur den Eltern die Schuld am Leistungsdruck zuzuschieben reicht nicht. Das gesamte Umfeld und die Möglichkeiten nach der Schulzeit verlangen meist Perfektionismus. Und da man dieses Umfeld und diese Möglichkeiten nicht kontrollieren kann, sollte man zumindest versuchen, durch die Anpassung der Lernbedingungen den Schülern eine sorgenfreiere Zeit zu ermöglichen, als sie momentan besteht. Nach der Schule haben wir ein ganzes Leben wo wir uns Sorgen machen müssen, also sollte man Kinder auch irgendwo noch Kinder sein lassen, sodass sie mit genügend Kraft dem anstrengenden Leben eines Erwachsenen entgegen treten können.
Ich war auch in Situationen in denen Lehrer sagten, dass ich mit meinen Wünschen keine Zukunft gesichert habe. Dass ich mehr können und mehr lernen müsste. Und das geht nicht nur mir sondern vielen Schülern so. Alle Erwachsenen im Umfeld wissen was gut für einen ist. Und man steht dann daneben und kann nur brav nicken und sich wieder Gedanken darüber machen, was man erreichen kann und wie man es erreichen will. Und man muss einen Plan B haben. Wie sollen wir einen Plan B finden, wenn wir schon an Plan A scheitern? Oder ist Plan A von Anfang an, eine Möglichkeit, die nur selten in Erfüllung geht. Und welchen Preis müssen wir zahlen um das zu erreichen? Ich kenne Schüler die nur Einsen schreiben. Diese sitzen dafür den ganzen Nachmittag zu Hause und lernen. Die Schule sollte nicht unsere komplette Freizeit fressen.
Viele Schüler scherzen darüber, dass es drei Dinge gibt auf die es ankommt. Gute Noten, ein gutes soziales Leben und genug Schlaf. Man darf sich zwei davon aussuchen. Und dieses Denken bestätigt jeder Schüler wenn man danach fragt. Es ist kein Platz für alle drei Dinge. Und genau dass ist das Problem. Wenn wir gute Noten haben wollen müssen wir auf irgendwas verzichten und dass nur, weil so viel von uns erwartet wird. Wenn das Schulleben entspannter wäre, dann wäre es nicht so schwer gute Noten zu erhalten und wir Schüler müssten nicht mehr unser Privatleben komplett nach der Schule richten.
Man sollte sich also überlegen unter welchen Druck Schüler leben müssen und darüber nachdenken wie man diesen Druck verringern kann, damit wir Schüler auch eine faire und machbare Chance für ein schönes Leben haben.
ist eine deutsche Nachwuchsschauspielerin und Synchronsprecherin. Sie wurde einem breiten Fernsehpublikum bekannt durch den Satz: "Wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden" - einem Werbespot für eine Bausparkasse

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