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Foto ©
Nils Schwarz



Benjamin Trinks

...über unser Bildungssystem:

Schaffung einer neuen Lern- und Fehlerkultur zur Förderung von Charakter und Kreativität

Durch Noten, Tests und Klassenarbeiten stehen Schülerinnen und Schüler schon früh unter einem enormen Druck, der maßgeblich ihr späteres Rollenverständnis in unserer heutigen Leistungsgesellschaft prägt. Somit entsteht durch das Vergleichen und Wetteifern um die besten Noten schon früh in den Schulen ein permanenter Dauerstress, der das Ellenbogen-Denken und das Entstehen von Egoismen indirekt fördert. Viel wichtiger für die Zufriedenheit und Zukunft der Kinder wäre es jedoch, gezielter die Stärken und Bedürfnisse eines jeden Einzelnen zu fördern, um daraus anschließend starke und abwechslungsreiche Lern- und Projektteams zu schaffen. Wenn dies im Leben nach der Schule weiter so gelebt wird, dann bleibt unsere Gesellschaft auch später bunt, solidarisch und tolerant. Noten auf dem Papier sollten hierbei nur eine untergeordnete Rolle spielen, viel wichtiger ist die reale Lebenserfahrung und Spaß an den Inhalten. Mit Hilfe von abwechselnden Lehrmethoden und der Förderung verschiedenster Interessen, Künste und Fertigkeiten können sich Kinder somit auf einen stressfreieren Schulalltag freuen.

Neben den veränderten Lehrmethoden sollte es künftig auch stärker um Inhalte gehen, die die physische und mentale Gesundheit der Kinder schützen. Kinder sollten je nach eigenem Interesse die Möglichkeit erhalten, Kurse zu Themen wie beispielsweise Ernährung, Achtsamkeit, Umgang mit sozialen Medien, Mobbing und Charakterförderung bekommen. So kann jedes Kind auch in der Schule seine individuelle Persönlichkeit und Interessen weiterentwickeln. Eine gute Möglichkeit dafür wäre, die Arbeit von z. B. Sport- und Musikvereinen enger mit dem Schulalltag zu verzahnen und ihn ggf. sogar in diesen zu integrieren. Aus meiner eigenen Kindheit weiß ich zum Beispiel, dass ich nach dem Unterricht sehr gerne an spannenden AGs teilgenommen habe, bei denen ich einerseits interessante, lebensnahe Dinge lernen konnte (z.B. Backen, Tischlern, Sportarten) und andererseits einen tollen Ausgleich zum normalen Schulunterricht hatte.

Unser Land lebt vom Erfindergeist und der Kreativität von Millionen von Menschen – damit dies auch in Zukunft so bleibt, müssen Kinder und Jugendliche stärker in ihren Ideen gefördert und ermutigt werden – hierfür sollte eine neue Fehlerkultur entstehen. Über Fehler sollte man sich in Schulen künftig nicht mehr ärgern oder schämen müssen, sondern aus ihnen dauerhaft lernen und sich über die Fehler freuen, da sie einen auf dem richtigen Weg wieder ein Stück voran gebracht haben. Hierbei ist aber nicht nur die Schule als Institution gefragt, sondern auch die Eltern zu Hause. Der Umgang mit schlechten oder durchschnittlichen Leistungen in der Schule sollte nicht mit zusätzlichem negativen Feedback seitens der Eltern erfolgen, sondern mit gezielter Förderung der Stärken und einem toleranteren Umgang mit Schwächen. Somit werden Schülerinnen und Schülern keinem noch höheren Leistungsdruck ausgesetzt und können stattdessen in den Bereichen zu Topform auflaufen, in denen sie sich wirklich wohl und glücklich fühlen.

Benjamin Trinks ist ein deutscher Schauspieler